Montag, 15. Oktober 2012

Lake Toba nach Bali, Kuta


15. Oktober  2012 - Lake Toba nach Bali, Kuta

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra - Bali


Lake Toba  nach Kuta auf Bali:

Unterkunft:
Kensi II in Kuta Bali, Zimmer sehr sauber, Dusche Kaltwasser, Ventilator, zentrale Lage, nah am Kuta Beach, 250.000 IDR incl. Frühstück.

Reise:
07:00 Uhr Fähre vom Carolina Hotel nach Parapat.




Rechts: Warten auf die Fähre nach Parapat




Unten: Blick Zurück nach Tuktuk, Carolina Cottages


Anschließend mit Bagus Travel für 65.000 IDR nach Medan Airport und mit Garuda über Jakarta nach Denpassar, Bali. Preis incl. Flughafensteuer 1,8 Mio IDR, relativ teuer, aber Lion Air fliegt bereits um 09:00 Uhr und die Fahrzeit mit dem Taxi dauerte 4 1/2 Stunden, also mit Garuda. Der Service war aber ausgezeichnet, abgesehen von der Gebühr von 1,2 Mio IDR für eine Vorverschiebung. 
Denpassar Airport mit dem überteuerten Taxi (1000.000 IDR) ins nahe Kuta und da war der Taxler noch sauer, weil wir darauf bestanden bis zum Hotel gebracht zu werden. (Sehr enge Gassen) 

Kurz in den Pool und dann ins Bett nach dem längsten und aufwändigstem Reisetag. (Fähre, Bustaxi, 2 x Flug und wieder Taxi)

 

Sonntag, 14. Oktober 2012

Samosir Süd


14. Oktober  - Lake Toba

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra 


Lake Toba - Samosir Insel - Südteil:


Wir wollten auch den südlichen Teil der Insel Samosir, entgegen der Empfehlungen des Hotelpersonals, erkunden. Dazu mieteten wir wieder einen Motoroller und fuhren nach zuerst nach Tomok und dann auf sehr schlechter Straße berwärts Richtung Süden. Die Landschaft mutete zum Teil alpenländisch an. Wasserfälle, Almwiesen und Rinder die jedoch meist Wasserbüffel waren. Immer wieder wundershöne Aussichten und Blicke auf den See und das Festland gegenüber. Auf dem Plateau war die Straße neu asphaltiert und sehr gut zu befahren. Erst einige km nach Parmonangan wurde die Straße wieder schlechter und wir kehrten kurz vor Nanrunggu wieder um, da sich eine Umrundung nicht mehr ausgehen konnte und das Wetter nicht einschätzbar war. 




Im Bereich von Parmonangan hatten wir einen Patschen (Platten) am Hinterrad. Wir waren nur einige 100 m von einer winzigen Werkstätte entfernt. Der Batak war unleidlich, unfreundlich und wollte nur widerwillig helfen. Für 2000 IDR füllte er der Rifen mit Luft und meinte, dass wir so bis Tuktuk kommen. Nach 300 m war die Luft wieder raus. Roller zurück geschoben und erneut um Hilfe ersucht. Schlauchwechsel incl. Schlauch für 35.000 IDR wurde lustlos und gereizt durchgeführt. Einige ältere Kirchgängerinen mit Sonntagskleidung und mit roten Zähnen wollten nicht fotografiert werden. Sie bettelten jedoch genauso wie die Kinder um Geld. Dies erlebten wir bisher in Indonesien nicht. Insgesamt waren die Batak hier unfreundlicher als die Leute die wir bisher in Indonesien getroffen hatten. 



links: Reparatur des Platten


Mit neuem Schlauch und Luft im Reifen ging es weiter Richtung Tuktuk. Auf der Abfahrt nach Tomok machten wir noch in eienm kleinen Lokal Rast und aßen Nudelsuppe. Es begann wie erwartet zu regnen und wir mussten die letzten Kilometer im Regen zurück legen.





links: abgeerntete Reisfelder









Entgegen den Empfehlungen der Einwohner und der noch schlechten Straßenverhältnisse ist der Südteil der Insel durchaus einen Ausflug wert. Die Landschaft, vor allem der Ausblick auf den See ist fantastisch. Die Straße wird zur Zeit gerade neu asphaltiert und dürfte demnächst weitgehenst gut befahrbar sein. Somit dürfte in Zukunft bei zeitigem Aufbruch auch eine Inselumrundung mit Moped möglich sein.





Samstag, 13. Oktober 2012

Samosir Nord (Ambarita, Pangururan)


13. Oktober  - Lake Toba

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra 


Lake Toba - Samosir Insel - Tuktuk:


links: altes aber noch bewohntes typisches Batakdorf


Mit einem im Hotel "Carolina Cottages" für 75.000 IDR (6,50 €) gemietetem Motorbike fuhren wir an der Uferstrasse Richtung Norden. In Ambarita besichtigten wir eine Art Freilichtmuseum mit typischen Häusern der hier lebenden Batak. Weiter Richtung Pangururan dem Hauptort auf der Insel. Die Gegend war sehr abwechslungsreich, immer wieder nette alte Häuser oder sogar kleien typische Dörfer und dazwischen die typischen Begräbnisstätten, kleine verzierte gemauerte "tombs". Die Toten werden hier verbrannt und die Urnen beigesetzt. Die Batak sind christianisiert (Katholisch und Protestantisch) aber noch mit Zügen der früheren Naturreligionen. Von Pangururan aus wollten wir eigentlich auf die vulkanische Inselerhebung im Zentrum. Leider wurde die Zeit zu knapp und so fuhren wir den selben Weg zurück. 

oben: Batak Haus

links: Typische Begräbnisstätte der Batak

Der Verlockung in der German Bakery in Tuktuk einen Kaffee mit Schwarzwälderkirschtorte zu bestellen, konnten wir nicht widerstehen. Leider wurden wir total enttäuscht. Die Torte war bei weitem keine Schwarzwälderkirsch und der Preis für Kaffee und Torte war so hoch wie die Miete des Motorrollers für einen Tag.




Zu Abend hatten wir im Hotel (Carolina) gegessen, da es wieder in Strömen gegossen hatte, wollte wir nicht weggehen. Das Essen, Fisch und Huhn auf hotplate war erstklasssig und der Preis mit je ca. 3,-  € auch in Ordnung. 




 
Alles in allem ein schöner und interressanter Tag auf Samosir Island.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Bukit Lawang zum Toba See


11. Oktober  - Bukit Lawang nach Lake Toba

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra 


Bukit Lawang zum Lake Toba:

Unterbringung in Tuktuk:


Carolina Cottages, sehr schön am See gelegen, deluxe Zimmer im Obergeschoss eines Batakhauses mit Balkon für (180.000 IDR/Nacht), Zimmer geräumig und schön, Bad mit Badewanne und West WC war ok, sehr gutes Restaurant.

Blick aus unserem Zimmer zum See




Buchung der Reise über unseren Guide Herry bei Tobalitours für (150.000 IDR/Pers). Angebot lautete für die Fahrt mit Minibus mit Fotostops, Mittagspause und pickup Service über Brastagi nach Prapat zur Fähre am Tobasee.
 
Leider stellte sich alles anders dar. Wir schleppten unser Gepäck selber zum Office (siehe Foto links)  bzw. half uns Thomas vom guesthouse. Er wollte auch unbedingt mit, damit er seinen Unmut über das nicht funktionieren zum Ausdruck bringen konnte. Beim Zusteigen eines Touristen mit dem Ziel Medan und einer Frau mit Ziel Medan, war mir klar dass wir nur im Auto sitzen werden. Die Zeitangaben sind immer zu hinterfragen. In Medan fuhren wir  zum Flughafen und zum OfficeTobali Tours. Dort warten. Nach meiner heftigen Beschwerde wurden uns ein eigener Pkw zugeteilt mit dem wir dann direkt nach Parapat gelangten.

Zumindest das funktioninerte und wir erreichten auch unsere Fähre direkt zum Anleger des Hotels Carolina. Optimal da es wieder, wie jeden Abend regnete und wir nur einige Stufen zur Rezeption hatten.
Nach Zimmerbezug noch ins Healthcenter. Wegen meiner Halsschmerzen bekam ich Antibiotikum und Cortison verschrieben mit Behandlungsbeitrag alles um 150.000 IDR. Behandlung war ok.

Der nächste Tag bestand aus einem kleinen Spaziergang in Tuktuk, Mails schreiben, lesen und entspannen. Direkt am Ufer des Sees , wunderschön.



Batak Totem am Strand des Carolina Cottages

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Bukit Lawang


09. bis 11. Oktober  - Bukit Lawang

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra 


Bukit Lawang (Orang Utan Station):

Unterkunft:
Guesthouse Thomas, openair Dusche mit West WC, Zimmer geräumig und sauber jedoch schlicht, sehr familiär und hilfsbereit, indonesische Küche günstig und sehr gut, ohne Frühstück 120.000 IDR
 

Aktivität:
Dschungeltour mit garantierter Orang Utan Sichtung zum Fixpreis von 25,- €/pro Person incl. Mittagessen. Gebucht noch am Anreisetag. 





Am nächsten Tag kam es anders als erwartet. Dagmar bekam über Nacht Magen-Darmprobleme, konnte nichts essen und war zu schwach die Tour mitzumachen. Thomas war überaus hilfreich und organisierte sofort die Verschiebung auf den folgenden Tag. Dagmar veruchte sich zu erholen während ich mir mit einem Dorfbummel und einer kleinen Wanderung am Bohorok River entlang die Zeit vertrieb. Die Leute waren sehr freundlich und im Guesthouse zu Dagmar sehr Aufmerksam und hilfsbereit. Abendessen und Frühstück konsumierten wir im Thomas.




Kleiner Junge in Bukit Lawang am Stand seines Opas





 
Dschungeltrek zu den Orang Utans:
 
Da sich in Bukit Lawang auch eine Fütterungs-und Auswilderungsstation befindet, sind die Orangs an Menschen gewöhnt und werden als semiwild bezeichnet. Man darf sie nur im Rahmen eines geführten Treks besuchen. Die Einrichtung wird auch zwiespältig gesehen, da für die Orangs immer der Bezug zum Menschen bleibt. Es sind jedoch mittlerweilen einige Jungtiere in 2er Generation gänzlich ausgewildert. Somit kann man das Projekt zumindest als Tourist positiv sehen.


oben:
Orang Utan Jungtier  - 2 Jahre alt

rechts:
Thomas Leaf Monkey



















Mit dieser Einstellung ging es um 09:00 Uhr nach dem Frühstück los. Dagmar fühlte sich noch schwach, wollte es aber versuchen. Mit einem deutschen Pärchen waren wir zu viert mit unserem Guide Herry. Es ging durch Nutzwald, Kautschuk und Obstbäume über einen schönen Pfad ca. 100 hm bergauf. Dort trafen wir dann auf sehr seltene und endemische Affen (Thomas Leaf Monkey) die sich jedoch füttern ließen. Nach ca. 2 Std sahen wir den ersten Orang Utang, eine Mutter mit dem Namen Nina und

ihrem 2-jährigem Jungen. Der Guide versuchte sie mit eigenartigen Rufen zu locken. Orangs klettern langsam bedacht. Sie holte sich die Frucht und Zuckerrohrstange wobei wir sie gut beobachten konnten. dazu mussten wir durch das Unterholz des Dschungels klettern. Zurück ab Weg, musste Dagmar aufgeben. Herry war sehr hilfsbereit, organisierte sofort einen weiteren Guide und kehrte selbst umsichtig und besorgt mit Dagmar nach Bukit Lawang zurück.





Wir setzten die Tour fort und sahen noch weitere Orangs, immer weibliche mit Jungtieren, eine riesige Schlange die als Kobra bezeichnet wurde, einen Pfau und Weißhandgibbons. Da die beiden Deutschen mit Schläuchen (organisiert) am Bohorok zurück fuhren, ging ich zurück.








Orang Utan Weibchen "Nina" mit Jungtier




Montag, 8. Oktober 2012

Bukittinggi nach Bukit Lawang


08.  Oktober - Bukittingi nach Medan - Bukit Lawang

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra 


Reise nach Bukit Lawang (Orang Utan Station):




Minibus von Medan, Pinang Baris Stasion nach Bukit Lawang. Verkehrsstau zwischen Medan und Binjol









Mit dem Taxi (200.000 IDR für 90 km) von Bukittinggi nach Padang Airport. Wir wurden von Hr. Wendra (Canyon Cafe) darauf hingewiesen, dass an der Strecke nach Padang im Dorf Kota Baru am Montag Marktag ist und wir min. 1 Std. länger rechnen müssen.  Tatsächlich war in Kota Baru die Hölle los. 2x versuchte der Taxifahrer den Stau zu umfahrren. Erst der 3. Versuch gelang, wobei er mehrmals eine Art Wegzoll in der Höhe von meist 2000 IDR bezahlen musste. Nach ca. 2 1/2 Std kamen wir pünktlich am Flughafen an. Wo wir gemütlich bei einem Kaffee Kopi Susu sitzen und den  verspäteten Flug abwarten und hoffen den Minibus nach Bukit Lawang zu erreichen.

Wir erreichten trotz aller Befürchtungen nocht rechtzeitig mit einem Taxi (Fixpreis ab Airport 70.000 IDR) bis 17:00 Uhr die Busstation Binang Baris. Mit einem Minibus ging es dann für 100.000 IDR, Nachmittagstarif, nach Bukit Lawang. Die ca. 30 km von Medan nach Binjol war meist Stau. Danach durch riesige Ölpalemnplantagen. Gegen 19:30 Uhr erreichten wir unser Ziel, Bukit Lawang. An der Busstation erwarten uns bereits die "Keiler" für Unterkunft und Dschungeltouren.


Mit einem Bejak (10.000 IDR) zur Hauptbrücke über den Bohorok und zu Fuss zum Guesthouse Thomas.

 

Sonntag, 7. Oktober 2012

Bukittinggi-Harau


07.  Oktober - Bukittinggi

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra - Bukittinggi


Harau Valley Tour:

Da wir am Vortrag mit der Tour sehr zufrieden waren mit Canyon Cafe und unserem Guide Mirzad buchten wir zum gleichen Preis ( 400.000 IDR ca. 45,- USD) die Harau Valley Tour. Nach einem sehr guten Sonntagsfrühstück (Toast, Butter, Marmelade, Eintopf, Küchlein und geb. Bananen) im Kartini ging es um 08:30 Uhr los. Richtung NW durch Minangkabau Dörfer  und an Reisfelder vorbei. Am Rande eines Reisfeldes hatten wir angehalten um die Arbeiterinen zu fotografieren. Sie zeigten sich an uns sehr interressiert und quetschten Mirzad nach uns aus. Ob wir vereheiratet sind, woher wir kommen uvm. . Wir erfuhren, dass die Frauen für ca. 6,- USD am Tag arbeiten und das sei noch gut bezahlt.





Junge Reispflanzensetzlinge werden ausgezogen von Erde befreit und gebündelt um an anderen Orten wieder ausgesetzt zu werden




Im nächsten Dorf vielen uns am Strassenrand die vielen zum trocknen aufgelegten roten handtellergroßen Scheiben auf. In einer kleinen Fabrik erfuhren wir, dass dies Maniok bzw Tapioka Crackers werden. Tapiokamehl wird mit Wasser, Salz und Farbe angerührt und aufgekocht und 7 Stunden eingedickt. Aus den getrockneten Blöcken werden dünne Scheiben gehobelt und zum Trocknen aufgelegt. Anschließend werden die Scheiben in Öl gebacken und in Speisen verkocht.











Danach konnten wir noch eine Crack(er)  Fabrik besichtigen. 
Es werden die unterschiedlichsten Chips her
gestellt und nach ganz Indonesien und Malaysien verkauft.












Wasserschöpfräder aus Bambus für die Bewässerung der Reisfelder







Nach dem Mittagessen in einem kleinen Lokal mit Padangküche (60.000 IDR zu viert) und Besichtigung von Wasserschöpfrädern kamen wir nach Harau. Vom Parkplatz gingen wir ca. 30 min durch den Dschungel zu einem Wasserfall. Füsse baden und Pause. Am Rückweg noch weitere Wasserfälle besichtigt, leider zur Zeit wenig Wasser, weshalb den sicher schönen Fällen die Attraktion fehlt. 

Rückfahrt wieder auf ähnlichem Weg jedoch wesentlich mehr Verkehr.