Sonntag, 21. Oktober 2012

Bali Munduk



21. bis 23. Oktober 2012  - Bali Munduk


Flagge Indonesien


Indonesien

Bali - Nord Munduk


Unterkunft:



Puri Alam Bali in Munduk - sehr schöne und saubere Zimmer, tägl. Zimmerservice, freundliches Personal, Balkon bzw. Terrasse, PKW Abstellmöglickeit, 275.000 IDR (verhandelt), Dusche mit ausreichend Warmawasser.



links: Blick auf die Terrasse des Zimmers

Aktivität:
Botanischer Garten, Bedugul bzw. Candikuning:
Besichtigung des Botanischen Gartens von Bali in Bedugul am Bratan See. Von Munduk zieht sich die Strasse sehr steil hinauf bis zum Tamblinkan See. Danach wieder hinunter bis Bedugul.


rechts: Blick von der Strasse auf den Bujan See



Eintritt bzw. Einfahrtspreis betrug 26.000 IDR. Wie sich der jedoch zusammensetzte (PKW, Personen, Kamera) entzieht sich meiner Kenntnis. Der Garten selbst ist wunderschön angelegt und auch schöner und gepflegter als der in Bogor, Nähe Jakarta. Für uns eher ungewöhnlich ist, dass man überall mit dem Auto hinfahren darf. Für Pflanzenliebhaber auf jeden Fall ein lohnenswerter Ausflug. Am Rückweg noch einigen Orchideen erstanden. Entlang der Seeufer mit schönen Ausblicken wieder zurück nach Munduk.





















Eindrücke aus dem botanischen Garten





Tamblingan See - Wanderung:

Von Munduk wieder die steile Strasse bergauf auf den Kraterrand des Tamblingan und hinunter zum See. Am Parkplatz wurden wir bereits von "guides" erwartet. Erst nach eindringlichen Hinweis, dass wir alleien gehen möchten ließen sie von uns ab. Der Weg führte zum Ufer und dem desolten Dorf , Tamblingan, welches durch ein Hochwasser (plötzlicher Anstieg des Wasserspiegels um 5 Meter) zerstört wurde.

oben: Einer der vielen Tempel am Ufer des Tamblingan



Der Weg verlief am Ufer und später durch den Dschungel den gesamten See entlang. Am anderen Ende gelangte man über 470 Stufen auf die Strasse Richtung Singaraja oder weiter durch den Dschungel zum Bujan See. Wir kehrten um und gingen durch den Dschungel zurück.
Abendessen im Buri Alam Bali: Fisch war vorzüglich, 30.000 IDR

links: Fischer am Tamblingan








links: Einbaumkanu - mit diesen werden Fahrten auf dem See angeboten









Ausflug nach Jatiluwih (Reisterrassenfelder)
und zum Tempel Pura Luhur Batukau:

Fahrt nach Bedugul und weiter Richtung Süden. Beim Dorf Pacung nach Westen abbiegen und die schmale Strasse den Beschilderungen folgend bis nach Jatiluwih. Im Dorf wird bei einem Art Checkpoint Weggebühr 15.000 IDR /Person verlangt. Der Betrag dient der Erhaltung der Terrassenfelder. Die Reisterrassen sind wirklich sehr chön und bieten immer wieder beeindruckende Bilder.




Ungefähr in der Hälfte wird die Strasse sehr schlecht, der Asphalt gebrochen und tiefe
Schlaglöcher lassen nur Schrittgeschwindigkeit zu.








Am anderen Ende der Terrassendörfer ging es hinauf zum Tempel Pura Luhur Batukau. Sarongpflicht!!
Die Tempelanlage war bis dato die schönste die wir sahen.
(Eintritt mit Sarongleihe 10.000 IDR/Person).
Auf der















Samstag, 20. Oktober 2012

Ijen Plateau und Krater Ijen



20.. Oktober  - Kahwa Ijen

Flagge Indonesien


Indonesien

Java East - Ijen Plateau und Krater Ijen

Unterkunft:

Guesthouse Arabica, Preis 190.000 IDR, Zimmer nicht sauber, Früstück aus dem Karton jedoch vertretbar da jederzeit verfügbar, insgesamt zu teuer jedoch keine Alternativen vorhanden.












 
links: Dorfstraße von Sempol im Kebun Kalisat



Nach der schwierigen Anreise vom 19.10. von Bondowoso auf das Ijen Plateau und einer kurzen Nacht im Guesthouse Arabica des Kebun Kalisat (Kaffeeplantage) ging es um 05:00 Uhr los nach Pos Paltuding dem Ausgangspunkt zum Ijen Krater.







Anfahrt war einfach, zwei   Kontrollstellen passiert und am Parkplatz abgestellt.

Gebühr für den Aufstieg 15.000/Person und 30.000/Kamera. Der Aufstieg ist stellenweise sehr steil jedoch unschwierig und in ca. einer Stunde zu bewältigen. Ich konnte es kaum glauben, dass die Schwefelträger aus dem Film "working mans death" tatsächlich noch ihr täglich Brot mit dem Tragen der bis zu 50kg schweren Körbe verdienen. Da scheint der Preis für ein Foto um 5000 IDR direkt eine Erleichterung.

oben und links: Schwefelträger in der Nähe des Kraterrandes




untern: Der Blick in den Krater und den See war beeindruckend. Leider darf man zum See und zum Schwefelbergwerk nicht mehr absteigen. Schade !!





















Beim Auto zurück noch einen Kaffee und auf Richtung Banyurwani. Die Strasse wurde uns als schlecht und nicht empfehlenswert beschrieben.

Nachdem die Auffahrt nach Sempol schon schwierig war und der Weg nach Bondowoso sicher einen Umweg von 200 km bedeutet hätte, versuchten wir die Abfahrt Richtung Osten, Richtung Fährhafen Ketapang. Nach einigen Kilometern passabler Strasse kamen wir eine Stellle wo die einheimische Geländefahrzeuge abgestellt wurden und wir die Info erhielten, dass die Strasse wegen Bauarbeiten gesperrt sei.

Der Rückweg hätte einen Zeitaufwand von 4 bis 5 Stunden bedeutet. Also begab ich mich
zu Fuss zur 500 m entfernten Baustelle und konnte dort für 200.000 IDR vereinbaren, dass wir passieren können. Zurück und Auto holen und die extrem schwierigen 500 m bis zur Baustelle. Dort wurde bereits intensiv bebaggert und Erdreich verschoben und die Strasse planiert. Außerdem wurde ein LKW mit Bambusplatten aufgefahren um eventuell die Straße damit zu pflastern. Ich schaffte es jedoch mit viel Schwung und Glück durch den Baustellenbereich ohne Hilfe. Noch bezahlen und ab zur Fähre.
Am Fährhafen immer Polizeikontrolle, internationaler Führerschein und Zulassungschein vorweisen und Weiterfahrt zum Schalter. (114.000 IDR) Überfahrt dauert ca. 1 Std., danch weiter an der Nordwestküste nach Seririt und dann hinauf nach Munduk.

rechts: Abfahrt vom Ijen durch Urwald mit schönen Bäumen














links: Auf der Fähre von Ketapang nach Gilimanuk, Bali



Übernachtung:
In Munduk, Puri Alam Bali, an der Hauptstrasse gelegen, sehr verschachtelt aber Zimmer sehr schön mit Terrasse, sauberes Bad, Bett mit Moskitonetz, wir fühlen uns verwöhnt, Preis 275.000, (25,-  €)

rechts: Reisfelder auf Bali



Noch einige Bilder:


letztes Bild: Schwefelträger am Ijen am Teehaus bei der Verwiegung seiner Last. Bezahlung erfolgt nach Gewicht

unten: Video des selben Trägers unterhalb des Kraterrandes

links: Blick auf den Kratersee



 






Donnerstag, 18. Oktober 2012

Cemero Lawang - Bromokrater


18./19. Oktober 2012

Flagge Indonesien


Indonesien

Java:

Cemero Lawang - Bromokrater:

Unterkunft:
Pantai Bromo, Lage direkt an der Abfahrtsstraße in die Caldere, Bungalow, klein aber sauber, Bad mit Warmwasser und West WC, bemühtes Personal, Preis jedoch mit 405.000 IDR zu hoch, Lava Cafe 450.000.- hatten wir abgelehnt, Essen sehr gut (25 bis 30.000 IDR)


Aktivität:

Abstieg in die Caldera, Überquerung und Aufstieg auf den Vulkan Bromo:
Die Überquerung des Calderabodens über ein Lava-und Aschegemisch war total beeindruckend. Die Gegend wirkte wie auf dem Mond. Da es am Vortag geregnet hatte, war der Boden noch feucht und angenehm zu begehen. Außerdem lag in der Caldera eine Nebelschicht die dem Gesamten etwas mystisches verlieh. So am frühen Morgen 05:00 Uhr war ich auch noch alleine, da die meisten Touris zum Sonnenaufgang zum Pananjakan-Aussichtspunkt gefahren werden.

Der Aufstieg zum Bromo über die Stufen ist zwar anstrengend aber nicht sehr weit. Von oben sieht man in den rauchenden und nach Schwefel riechenden Krater, der Entstehung der Erde fühlt man sich nahe. 

Da ich so beeindruckt war, ging ich nach dem Frühstück mit Dagmar noch einmal hinunter und hinauf auf den Bromo. Auch zu dieser Zeit hat der Berg eine enorme Anziehungskraft und die Stimmung ist durch die geänderten Lichtverhältnisse wieder anders.
















oben links: Krater des Bromo vom Kraterrand aus

oben rechts: Reiter in der Caldera 

unten: Batok,Bromo (mit Rauchwolke) und hinten der Semeru von Pananjakan aus gesehen










Aufstieg auf den Pananjakan:

Wie auch die meisten Touristen wollte ich den Sonnenaufgang am Aussichtspunkt des Pananjakan erleben und ließ mich deshalb um 04:30 mit einem Moped um 80.000 IDR zum View Point fahren. Hier war die Hölle los. Unzählige Jeep's, Mopeds, Pferde und Touris. Ich konnte einen guten Aussichtsplatz ergattern. Leider war der Sonnenaufgang  nicht sehr spektakulär. Danach bestieg ich noch den Gipfel auf dem sich eine Sendeanlage befindet und von der Nordostseite eine Straße hinaufführt. Beim Abstieg begegnete ich Einheimischen die am frühen Morgen in der Dunkelheit 10 km mit dem  Moped auf den Berg fahren, 2 km mit allen
möglichen Utensilien zum Aussichtspunkt absteigen
um dort Kaffee und Snacks zu verkaufen.


oben: Bromokrater mit den Vulkanen Batok (Kegel vorne), Bromo (Rauchwolke) und Semeru im Hintergrund





links: er war einer von den oben beschriebene Kaffeeverkäufern am Viewpoint die in der Dunkelheit absteigen um ein paar Rupia zu verdienen


Am Rückweg noch von einem armseligen alten Bauern für Bargeld eingeladen worden, ihn und sein Haus zu fotografieren (5000 IDR). War auch interressant.





links: Bauer in seiner Hütte. Feuerstelle in der Mitte und rechts seine Schlafstätte.









Blick über die Caldera mit Frau die Futter für ihre Tiere nach Cemero Lawang trägt










Erlebnis - Auffahrt zum Ijen Plateau:



rechts: Schülertransport auf Javanisch


Laut Reiseführer soll die Straße in sehr schlechtem Zustand sein, jedoch mit PKW befahrbar. Es war mehr als grenzwärtig. Im langen Baustellenbereich wäre es mit einem PKW kaum möglich gewesen. Mit dem höheren Radstand des Katana gings gerade noch. Kurz vor Sempol befindet sich ein Check Point des Kebun Kalisat, Plantagenbesitzer und Grundeigentümer, wo ein Wegzoll von 10.000 IDR zu entrichten ist.

untern: Überblick über das Ijenplateau mit rauchendem
Ijenkrater im Hintergrund

Am Plateau werden Kaffee und Tee, von zwei großen Eigentümern (Kebun Kalisat und Kebun Belawan) angebaut. Im Dorf Sempol wohnen nur Leute die bei Kalisat arbeiten, dort werden auch Unterkünfte betrieben. Im Guesthouse Arabica war nur für eine Nacht frei, deshalb versuchten wir unser Glück beim nur wenige Kilometer entfernten Guesthoese des Kebun Belawan. Die Zufahrt war eine wilde steingepflasterte Straße. Leider waren nur noch Zimmer im alten holländischen Kolomialhaus frei, dunkel und alt. Wir entschieden uns wieder zurück zum Arabica zu fahren.





rechts: Arbeiter eines mobilen Sägewerks in der Nähe
von Bondowoso
                                                                                                    

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Bali nach Java Süd


16./17.  Oktober 2012  - Bali nach Java Süd


Flagge Indonesien


Indonesien

Bali nach Java mit Mietwagen:
 
Unterkunft in Kuta:
Kedin's II, JL Sorga,  Kaltwasserdusche, West WC, saubere Zimmer, Ventilator, schöner Garten mit Pool, Zimmer für 250.000 IDR (Abendankunftspreis)

Erfahrung:
Nach dem einfachen Frühstück im Kedins II versuchten wir einen Mietwagen aufzutreiben, mit dem wir nach Java reisen dürfen. Gar nicht so einfach. 


In der Jalan Pantai Kuta, Fa. Gedus konnten wir einen Suzuki Katana für 130.000 IDR mieten. Alt, zerbeult und ausgenergelt und ohne Versicherung, jedoch auch nach Java. Also angenommen und auf nach Gilimanuk zur Fähre. Der Verkehr bis Tabanan war höllisch, erst dann wurde es ein wenig besser. In Pulunkan in eine Polizeirazzia geraten. Dank internationalem Führerschein keine Probleme, dafür Lob erhalten. 




Fähre:
Verkehrskontrolle bei der Hafeneinfahrt, Ticketkauf 114.000 IDR (100.000/PKW, 7000/Person) und Verladung. Alles ging sehr rasch. Insgesamt mit der Entladung ca. 1 Std., 







Aktivität: Nationalparkbesichtigung Beluran
Anschließend weiter Richtung nordwest zum Nationalpark Beluran. Bei der Einfahrt Ticketkauf 46.000 IDR für PKW und 2 Orangs dann in der Dämmerung bzw. Dunkelheit 12 km auf einer irre schlechten Straße nach Belok und noch 3 km auf noch schlechterer Straße nach Bama. In Bama niemand angetroffen, die Häuser hatten zwar Licht waren aber verwaist. Also wieder zurück nach Belok. 
Nächsten Morgen einen Spaziergang durch die savannaähnliche Landschaft unternommen. Leider an den Wasserlöchern keine Tiere angetroffen. Trotzdem bekamen wir einige Vögel zu Gesicht, Marabus, Pfaue, eine Art Hühner, Raubvögel und Affen.
Insgesamt war der Besuch die Reise nicht Wert, lag aber auf dem Weg zum nächsten Ziel dem Bromokrater.
 









Unterkunft in Beluran:

Zimmer der Nationalparkverwaltung war nicht sehr ansprechend und das anschlossene Bad dreckig. Aber vielleicht noch besser als in Bama. Für eine Nacht was soll's. Preis 100.000 IDR

Montag, 15. Oktober 2012

Lake Toba nach Bali, Kuta


15. Oktober  2012 - Lake Toba nach Bali, Kuta

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra - Bali


Lake Toba  nach Kuta auf Bali:

Unterkunft:
Kensi II in Kuta Bali, Zimmer sehr sauber, Dusche Kaltwasser, Ventilator, zentrale Lage, nah am Kuta Beach, 250.000 IDR incl. Frühstück.

Reise:
07:00 Uhr Fähre vom Carolina Hotel nach Parapat.




Rechts: Warten auf die Fähre nach Parapat




Unten: Blick Zurück nach Tuktuk, Carolina Cottages


Anschließend mit Bagus Travel für 65.000 IDR nach Medan Airport und mit Garuda über Jakarta nach Denpassar, Bali. Preis incl. Flughafensteuer 1,8 Mio IDR, relativ teuer, aber Lion Air fliegt bereits um 09:00 Uhr und die Fahrzeit mit dem Taxi dauerte 4 1/2 Stunden, also mit Garuda. Der Service war aber ausgezeichnet, abgesehen von der Gebühr von 1,2 Mio IDR für eine Vorverschiebung. 
Denpassar Airport mit dem überteuerten Taxi (1000.000 IDR) ins nahe Kuta und da war der Taxler noch sauer, weil wir darauf bestanden bis zum Hotel gebracht zu werden. (Sehr enge Gassen) 

Kurz in den Pool und dann ins Bett nach dem längsten und aufwändigstem Reisetag. (Fähre, Bustaxi, 2 x Flug und wieder Taxi)

 

Sonntag, 14. Oktober 2012

Samosir Süd


14. Oktober  - Lake Toba

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra 


Lake Toba - Samosir Insel - Südteil:


Wir wollten auch den südlichen Teil der Insel Samosir, entgegen der Empfehlungen des Hotelpersonals, erkunden. Dazu mieteten wir wieder einen Motoroller und fuhren nach zuerst nach Tomok und dann auf sehr schlechter Straße berwärts Richtung Süden. Die Landschaft mutete zum Teil alpenländisch an. Wasserfälle, Almwiesen und Rinder die jedoch meist Wasserbüffel waren. Immer wieder wundershöne Aussichten und Blicke auf den See und das Festland gegenüber. Auf dem Plateau war die Straße neu asphaltiert und sehr gut zu befahren. Erst einige km nach Parmonangan wurde die Straße wieder schlechter und wir kehrten kurz vor Nanrunggu wieder um, da sich eine Umrundung nicht mehr ausgehen konnte und das Wetter nicht einschätzbar war. 




Im Bereich von Parmonangan hatten wir einen Patschen (Platten) am Hinterrad. Wir waren nur einige 100 m von einer winzigen Werkstätte entfernt. Der Batak war unleidlich, unfreundlich und wollte nur widerwillig helfen. Für 2000 IDR füllte er der Rifen mit Luft und meinte, dass wir so bis Tuktuk kommen. Nach 300 m war die Luft wieder raus. Roller zurück geschoben und erneut um Hilfe ersucht. Schlauchwechsel incl. Schlauch für 35.000 IDR wurde lustlos und gereizt durchgeführt. Einige ältere Kirchgängerinen mit Sonntagskleidung und mit roten Zähnen wollten nicht fotografiert werden. Sie bettelten jedoch genauso wie die Kinder um Geld. Dies erlebten wir bisher in Indonesien nicht. Insgesamt waren die Batak hier unfreundlicher als die Leute die wir bisher in Indonesien getroffen hatten. 



links: Reparatur des Platten


Mit neuem Schlauch und Luft im Reifen ging es weiter Richtung Tuktuk. Auf der Abfahrt nach Tomok machten wir noch in eienm kleinen Lokal Rast und aßen Nudelsuppe. Es begann wie erwartet zu regnen und wir mussten die letzten Kilometer im Regen zurück legen.





links: abgeerntete Reisfelder









Entgegen den Empfehlungen der Einwohner und der noch schlechten Straßenverhältnisse ist der Südteil der Insel durchaus einen Ausflug wert. Die Landschaft, vor allem der Ausblick auf den See ist fantastisch. Die Straße wird zur Zeit gerade neu asphaltiert und dürfte demnächst weitgehenst gut befahrbar sein. Somit dürfte in Zukunft bei zeitigem Aufbruch auch eine Inselumrundung mit Moped möglich sein.





Samstag, 13. Oktober 2012

Samosir Nord (Ambarita, Pangururan)


13. Oktober  - Lake Toba

Flagge Indonesien


Indonesien

Sumatra 


Lake Toba - Samosir Insel - Tuktuk:


links: altes aber noch bewohntes typisches Batakdorf


Mit einem im Hotel "Carolina Cottages" für 75.000 IDR (6,50 €) gemietetem Motorbike fuhren wir an der Uferstrasse Richtung Norden. In Ambarita besichtigten wir eine Art Freilichtmuseum mit typischen Häusern der hier lebenden Batak. Weiter Richtung Pangururan dem Hauptort auf der Insel. Die Gegend war sehr abwechslungsreich, immer wieder nette alte Häuser oder sogar kleien typische Dörfer und dazwischen die typischen Begräbnisstätten, kleine verzierte gemauerte "tombs". Die Toten werden hier verbrannt und die Urnen beigesetzt. Die Batak sind christianisiert (Katholisch und Protestantisch) aber noch mit Zügen der früheren Naturreligionen. Von Pangururan aus wollten wir eigentlich auf die vulkanische Inselerhebung im Zentrum. Leider wurde die Zeit zu knapp und so fuhren wir den selben Weg zurück. 

oben: Batak Haus

links: Typische Begräbnisstätte der Batak

Der Verlockung in der German Bakery in Tuktuk einen Kaffee mit Schwarzwälderkirschtorte zu bestellen, konnten wir nicht widerstehen. Leider wurden wir total enttäuscht. Die Torte war bei weitem keine Schwarzwälderkirsch und der Preis für Kaffee und Torte war so hoch wie die Miete des Motorrollers für einen Tag.




Zu Abend hatten wir im Hotel (Carolina) gegessen, da es wieder in Strömen gegossen hatte, wollte wir nicht weggehen. Das Essen, Fisch und Huhn auf hotplate war erstklasssig und der Preis mit je ca. 3,-  € auch in Ordnung. 




 
Alles in allem ein schöner und interressanter Tag auf Samosir Island.